Alltag

 

Das Leben mit unserem DREAMTEAM ist nicht nur wunderschön, spannend und lehrreich,

sondern auch sehr unterhaltsam.

Wir lieben die spezifische Kommunikation und Interaktion unter unseren Hunden im täglichen Leben zu beobachten.

Streitereien gibt es bei uns, so gut wie nie.

Wir haben mit der nötigen erzieherischen Konsequenz gute Erfolge erzielt.

 

Ich habe das Glück und arbeite vormittags von zu Hause, erst Nachmittags, wenn mein Mann nach Hause kommt,

bin ich meistens unterwegs. Für unsere Hunde ist das natürlich super, da sie dadurch sehr selten alleine bleiben müssen.

 

Unsere Hunde leben frei bei uns im Haus bzw. auf dem Grundstück. Sie lieben den Kontakt zu uns und suchen sich selbst Plätze, wo sie sich wohlfühlen. Je näher beim Herrchen und Frauchen desto besser.

 

Unsere Aufgabe ist die Harmonie, Dynamik und Ordnung im Rudel zu lenken. 

Rudelhaltung ist zwar eine Herausforderung, aber auch eine Bereicherung für Mensch und Tier.

 

Die Zuteilung der Ressourcen, Leckerli usw. regeln wir so, dass alle immer das Gleiche bekommen.

Alle warten geduldig, bis sie dran sind und es gibt keinen Stress oder Futterneid.

 

Das Zusammenleben mit Artgenossen ist auch für die Hunde ein großer Gewinn, da sie trotz aller Bindung

an ihre Menschen stark auf innerartliche Kontakte angewiesen sind.

 

 Wir haben in unseren Leben bestimmte Routinen etabliert, damit unsere Hunde sich daran gewöhnen können und der Ablauf für sie nicht jedes Mal neu und aufregend ist.

 

Die Ruhepausen unserer Hunde nehmen 18-20 Stunden des Tages ein.

Das bedeutet, dass für andere Dinge nur noch 4-6 Stunden übrig bleiben.

Davon nutzten wir 2-3 Stunden für wundervolle Spaziergänge und Trainingseinheiten.

 

Bei Spaziergängen kommt es nicht auf das Kilometer laufen an, sondern auf die gemeinsame Zeit draußen,

das gemeinsame erkunden der Gegend. Dabei wird nicht dauerhaft trainiert.

Der Hund möchte auch einmal Hund sein und sich mit für ihn spannenden Dingen beschäftigen,

ohne ständig abgerufen zu werden, bei Fuß gehen zu müssen, ständig Blickkontakt aufzubauen.

Natürlich sind all diese Dinge sinnvoll und werden auch geübt und hin und wieder abgefragt. Jedoch nicht dauerhaft.

Wenn ich den z B. Rückruf gefestigt habe, dann muss ich nicht alle 2 min nachprüfen, ob er noch funktioniert.

Wir versuchen beim Spaziergang immer zu entspannen, denn unsere Stimmung überträgt sich auf die  Hunde sofort.

 

Die Zeit des Fressens dauert bei unseren Hunden nicht so lange, dass es hier erwähnenswert wäre.  ;-)

Ab und zu machen wir Futtersuchspiele oder ähnliches, um die Nase und das Hirn ein wenig anzustrengen.

 

Der Rest der Zeit wird gekuschelt, Fell-, Ohren-, und Pfoten/-Krallenpflege betrieben und gespielt.

Ein gemeinsamer Weg, den wir mit unseren Hunden im Einklang gemeinsam gehen, das ist unser Ziel.

Trotz allem ist die Mehrhundehaltung keinesfalls zu unterschätzen.

Das Mehrfache an Freude bedeutet auch ein Vielfaches an Arbeit, Zeit und vor allem Geld.

Kurz gesagt, ein Leben mit Höhen und Tiefen, wo auch der Humor nicht zu kurz kommen sollte, wenn es nicht so rund läuft.

 

Aber wenn abends alle vereint zusammen im Wohnzimmer auf der großen Cauch liegen und kuscheln, ist das für uns der größte Lohn und deshalb steht es außer Frage. Wir würden niemals tauschen wollen.

 

Im Einklang mit unseren Hunden zu leben, ist wundervoll - und für uns das Glück auf Erden.

 

 

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